PASSIONSKONZERT DER CAPPELLA LACENSIS
13.04.2025
Maria Laach
In der Johannespassion geht nicht nur der gehorsame Gottessohn Jesus seinen Weg nach Jerusalem, vor allem besteigt der Gottkönig, der Messias seinen Thron: das Kreuz. Während die Evangelisten Markus, Matthäus und Lukas den Fokus auf das Leiden Jesu legen, betont Johannes mehr die Hoheit Jesu, des Sohnes Gottes. Im diesjährigen Passionskonzert trifft der Hymnus des Apostels Paulus aus dem Philipperbrief auf die Johannespassion und bildet den roten Faden: Christus war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht.
Diese Erhöhung vertonten die Komponisten Heinrich Schütz und Hermann Schröder so eindrucksvollen wie unterschiedlichen Passionskompositionen. Beide Passionen werden umrahmt von unterschiedlichen Vertonungen des Philipperhymnus Christus factus est. So wird ein musikalischer Raum geöffnet, welcher das Kreuz nicht bloß als Folterinstrument zeigt, sondern als Zeichen – und damit wird direkt hingewiesen auf den österlichen Sieg: die Auferstehung.
Die Abendkasse öffnet am 13. April um 18:15 Uhr, das Konzert der Cappella Lacensis beginnt dann um 19:00 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.maria-laach.de.